PPG bildet Fahrzeuglackierer aus

Heute Auszubildender, morgen Fachkraft, übermorgen Führungsverantwortlicher – damit der Branche auch künftig kompetentes Personal zur Verfügung steht, ist die qualifizierte Ausbildung junger Menschen essenziell. Deshalb bildet Lackhersteller PPG selbst aus und unterstützt seine Partner zusätzlich bei der Nachwuchsförderung.

 

Lackmaterialien, Werkzeuge, Arbeitsprozesse, Betriebsabläufe – gerade in der Anfangszeit ist die Ausbildung zum Fahrzeuglackierer betreuungsintensiv, braucht es viele zeitliche und monetäre Ressourcen, bis die angehenden Fachleute produktiv in der Werkstatt mitarbeiten können. Zudem gestaltet es sich zunehmend schwierig, überhaupt passende Auszubildende zu finden. So mancher Karosserie- und Lackierbetrieb verzichtet daher darauf, selbst auszubilden. „Die andere Seite der Medaille ist aber, dass die Auszubildenden von heute die Zukunft der K+L-Branche sind", so Dirk Czub, Technical Training Manager PPG. „Wer jetzt eine Ausbildung zum Fahrzeuglackierer antritt, ist in wenigen Jahren ein erfahrender Fach-Mitarbeiter und später gegebenenfalls eine kompetente Führungskraft. Wir haben es also selbst in der Hand, wie viele gut ausgebildete Fachkräfte uns in den kommenden Jahren zur Verfügung stehen."

Dirk Czub, Trainingmanager

In die Zukunft investieren: Ausbildung für die Fachkompetenz der Branche

Lackhersteller PPG hat dies schon vor langer Zeit erkannt und setzt sich aktiv für den Branchennachwuchs ein: Seit über 20 Jahren werden im PPG-Konzern junge Menschen zu hochqualifizierten Fachleuten ausgebildet. So legen auch in diesem Jahr wieder zwei angehende Fahrzeuglackierer die Abschlussprüfung ab, treten neue Auszubildenden im Sommer ihre Berufsausbildung beim Lackhersteller an. Klar, dass die Fach-Ausbildung bei PPG qualitativ hochwertig ist: Bei PPG wird großen Wert daraufgelegt, dass die jungen Menschen während der Ausbildung das grundlegende Wissen sowie die klassischen Praxisfertigkeiten erlernen, die für die Tätigkeit im Karosserie- und Lackierbetrieb essenziell sind.

„Damit unterstützen wir einerseits die angehenden Fachkräfte bei ihrer beruflichen Zukunft und andererseits die K+L-Branche – denn ohne kompetenten Branchennachwuchs geht es nicht, weder im einzelnen Betrieb, noch im gesamten K+L-Bereich", erklärt Dirk Czub das Engagement von PPG. „Ausbildung ist letztlich eine Investition in die erfolgreiche Zukunft jedes Unternehmens und in der gesamten Sparte. Wir sind überzeugt: Ausbildungsengage-ment lohnt sich, für die Betriebe und die jungen Menschen gleichermaßen."

Mit Begeisterung und Faszination ins Berufsleben starten: Azubis bei PPG

Wer sich für den Beruf des Fahrzeuglackierers entscheidet, hat sich häufig schon im Vorfeld mit dem Berufsbild und seinen Möglichkeiten beschäftigt. Tim Kurtz, Auszubildender im dritten Ausbildungsjahr bei PPG, ist begeistert von den Chancen, die dieses Arbeitsfeld mit sich bringt: „Jedes Fahrzeug ist einfach ein bisschen anders, stellt mich vor neue Herausforderungen. Hier kann ich kreativ tätig werden." Nach der Abschlussprüfung in diesem Jahr möchte er noch ein paar Jahre als Geselle arbeiten, um noch mehr Erfahrungen zu sammeln, und dann die Meisterschule besuchen.

v. l. n. r. Sven Neumann, Anna Klaas, Tim Kurtz

Ähnliche Pläne hegt Sven Neumann, der ebenfalls kurz vor der Abschlussprüfung steht: Ab November dieses Jahres wird er zur Meisterschule gehen, danach eventuell ein Studium zum Chemieingenieur absolvieren. „Es ist einfach interessant, zu sehen, wie aus einem verunfallten Fahrzeug Schritt für Schritt wieder ein vollständiges, perfekt instandgesetztes Auto wird. Diese Entwicklung selbstständig umsetzen zu können, ist toll", erklärt er seine Faszination für den Beruf. Schon früh war ihm klar, dass er eine Ausbildung im Fahrzeug- Bereich absolvieren würde: Wie Tim Kurtz und Anna Klaas, ebenfalls Auszubildende bei PPG, hat er bereits in jungen Jahren Einblicke in die Arbeit an Autos und anderen Fahrzeugen erhalten, ist praktisch mit dem Schrauben und Basteln an verschiedenen Gefährten aufgewachsen. „Das Lackieren hat mich aber immer mehr angesprochen als das Reparieren", erzählt er. „Nach einem Praktikum bei PPG habe ich mich dann für die Ausbildung zum Fahrzeuglackierer entschieden und finde es nach wie vor klasse!"

Auch Anna Klaas ist nach wie vor begeistert: „Als Fahrzeuglackiererin habe ich die Möglichkeit, aus einem Standardfahrzeug etwas ganz Besonderes zu machen, habe eine große Spannweite an Perspektiven. Die Vielfalt an Gestaltungsmöglichkeiten, die speziellen Techniken und Materialien, das ist einfach super." Klar ist für Anna Klaas, dass sie ihrem Beruf auch nach der Prüfung treu bleiben wird: „Nach der Ausbildung möchte ich ein paar Jahre arbeiten, die Techniken noch besser beherrschen und Erfahrungen sammeln. Dann würde ich mich gern fortbilden, die Meisterschule absolvieren oder den Technikerabschluss machen." Das ganz große Ziel für die Zukunft? „Die eigene Werkstatt", lacht sie, „das wär’s natürlich!"

Neue Fach- und Führungskräfte mit Leidenschaft für Karosserie und Lack – PPG wünscht allen Auszubildenden und der Branche viel Erfolg für die Zukunft!

Im Seminar „‚Start up‛ – Training für Auszubildende“ von PPG lernen angehende Fahrzeuglackierer schon zu Beginn der Ausbildung die Grundlagen ihres Berufs kennen – und das ganzheitlich und praktisch. Grundlegendes Wissen zu Aufbau und Funktion der Lackbeschichtung, Basis-Knowhow zu Vorbereitung, Applikation und Finish, zu Lackmaterialien, Applikationswerkzeugen und Werkstatt-Ausrüstung – erfahrene Trainer vermitteln hier essenzielles Basiswissen, üben mit den künftigen Azubis erste praktische Fertigkeiten ein. So können die neuen Auszubildenden im Ausbildungsbetrieb direkt aktiv unterstützen. Und weil PPG auf ganzheitliche Förderung setzt, hält der Lackhersteller auch für Gesellen, Meistern und Führungsverantwortlichen hochwertige Fortbildungsmaßnahmen bereit. In intensiven Schulungen liefern Branchenprofis wichtiges Knowhow und fundiertes Praxiswissen sowie wertvolle Tipps zu grundlegenden und aktuellen Themen rund um Werkstattprozesse und Unternehmensmanagement. Davon profitiert der einzelne Mitarbeiter, der individuelle Betrieb – und letztlich die gesamte Branche.