Der Farbtonservice von PPG lässt Oldtimer erstrahlen

Ehemals knallrot, heute mehr pink: Old- und Youngtimer stellen den Karosserie- und Lackierbetrieb in puncto sichere Farbtonfindung oft vor einige Herausforderungen. Der Farbtonservice von Lackhersteller PPG bietet hier wertvolle Unterstützung.

Golf 1, Ford Capri, Porsche 911 – nicht nur im Hinblick auf Materialmix und Werkzeug fordert die Instandsetzung älterer Fahrzeuge den Werkstätten häufig einiges ab. „Auch die sichere Bestimmung des Farbtons ist oft eine echte Herausforderung", weiß Solvejg Zimmer, Leiterin des Farbtonservice von Lackhersteller PPG. „Selbst, wenn die Werkstatt den Farbtoncode des Originalfarbtons feststellen kann, weicht die Farbgebung eines Wagens meist hiervon ab – und das zudem in individuellem Ausmaß, denn unterschiedliche Umwelteinflüsse führen zu jeweils anderen Abweichungen." Dann den richtigen Farbton für die erfolgreiche Instandsetzung zu finden, kann problematisch werden.

Solvejg Zimmer Leiterin Coloristik, PPG

Solvejg Zimmer Leiterin Coloristik, PPG

Farbtonlabor Hilden

Farbtonlabor Hilden

Rundum-Beratung für die perfekte Übereinstimmung

Hier unterstützt der Farbtonservice von PPG die Partnerbetriebe kompetent und engagiert, bietet Rat und Tat für optimale Übereinstimmung. Dazu bieten die Online-Datenbank OEM Code-Index des Lackherstellers und das Farbtonmessgerät erste Hilfestellung. „In unserer Farbton-Datenbank und auf dem Gerät sind zahlreiche Originalrezepturen und Varianten hinterlegt, die eventuell bereits passen", so Solvejg Zimmer. „Beide Tools werden selbstverständlich kontinuierlich erweitert und aktualisiert, sodass die Möglichkeit, hier schon einen Treffer zu landen, stetig wachsen." Darüber hinaus stehen den Partnerbetrieben auch die Experten der Farbton-Hotline zur Verfügung.

Mit Genauigkeit und viel Know-how bei der Arbeit: das Team von PPG

„Lässt sich der optimale Farbton über unsere klassischen Tools nicht ermitteln, rezeptieren wir anhand eines eingesendeten Original-Karosserieteils den perfekten Farbton", so die Expertin. Dabei ermittelt das Team erfahrender Coloristen etwa per Mikroskop die Pigmentierung eines Farbtons und erstellt Spritzmusterbleche mit verschiedenen Nuancen. Diese vergleichen die Mitarbeiter akribisch mit dem von der Werkstatt eingesandten Original-Fahrzeugteil. Mehr ins Grüne, mehr ins Rote? Helligkeit, Sättigung, Verhalten unter Lichteinfall – für die korrekte Beurteilung, in welche Richtung die Rezeptur geändert werden muss, damit es in der Werkstatt perfekt passt, braucht es sehr viel Fachkenntnis und Erfahrung. Solvejg Zimmer: „Die Optik vieler Nuancen verändert sich etwa unter Sonnenlicht. Deswegen gehen wir mit den Musterblechen stets nach draußen, wenn dies möglich ist, oder in unseren hauseigenen, Dark Room‘, in dem wir Tages- und Sonnenlicht simulieren können."

Damit die Werkstatt am Ende des Tages glänzt, arbeiten die Coloristen so lange an der Farbtonformel, bis sie wirklich perfekt ist, bauen die Farbtonrezeptur im Zweifel auch komplett neu auf. Erst bei vollkommener Übereinstimmung des ermittelten Farbtons mit dem Farbton des Fahrzeugs erhält der Betrieb die Rezeptur sowie einige zusätzliche Informationen für die optimale Applikation. Denn, wie es Solvejg Zimmer formuliert, „wir sind erst zufrieden, wenn unser Kunde zufrieden ist!"